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News vom 5.Februar 2012

FOSDEM 2013 - Eine persönliche Nachlese

Am Freitag, 1. Februar 2013 hiess es für mich Koffer packen. Zum ersten Mal in meiner Open Source Karriere fuhr ich nach Brüssel an die FOSDEM. Eigentlich ist es eine Schande, dass ich dafür geschlagene sieben Jahre brauchte, aber dieses Jahr stand es auf dem Programm. Vor mir hatte ich eine üa;ber zehn stündige Zugreise durch drei Länder. Apache OpenOffice on Tour, und ich bin nicht der einzige.
Nach der langen Reise und einer kurzen Sucherei nach dem Hotel genoss ich dann die ruhige Nacht. Morgens, am frühstücktisch, merkte ich dann, dass ich wohl nicht der einzige bin, der an die FOSDEM wollte. In meinem Hotel waren fast alle Mozilla Leute untergebracht. So hatte ich schon mal einige Gespräche über Firefox und Thunderbird. und natürlich auch über Apache OpenOffice.
Nun ging es aber zum FOSDEM Gelände, das für das Wochenende eine ganze Universität in Beschlag nahm. Ich war für den Standdienst eingeteilt, und so musste ich erst mal den Stand suchen. Als ich ankam, war noch fast alles leer. Doch das änderte sich schnell. Das Aufgebot von Apache OpenOffice war nicht gerade klein, und wieder waren Namen dabei, mit denen ich seht Jahren online zusammen arbeite, und die nun endlich auch ein Gesicht bekamen.
Es lief viel, und wir beantworteten tapfer Frage um Frage. Die meisten Fragen drehten sich um "Was ist der Unterschied zwischen Apache OpenOffice und LibreOffice?", und "Woran arbeitet ihr gerade?" Speziell an solchen Veranstaltungen ist der Sprachmix. Wir hatten zeitweise 6 Sprachen an unserem Stand. Ich selbst hüpfte zwischen Englisch, Deutsch und Französich hin und her.
Wir hatten auch noch einen DEV Room, in dem Vorträge gehalten wurden. Ich war nur kurz dort, aber es soll gut gewesen sein. Nach einem langen Tag hatten wir Hunger und sieben von uns machten sich auf Nahrungssuche. Wir fanden ein Restaurant und für mich gab es eine Lasagne. Weshalb dieses Restaurant bei den WC-Türen auf Schlösser verzichteten werden wir wohl nicht restlos klären können. Wir vermuten allerdings dass es sich dabei um "Open Source Toiletten" handeln sollte. ;-)
Am zweiten Tag lernte ich dann das Ausmass der FOSDEM kennen. Die Leute von Adfinis-SyGroup AG aus Bern waren auch da. Wir waren geschlagene zwei Tage auf demselben Event, und wir schafften es uns zwei Tage nicht zu treffen. Erst ganz am Schluss begegneten wir uns, Bei 5000 Menschen ist das eben möglich. Nach einem Nachtessen mit ein paar anderen Schweizern und einer guten Nacht, war dann die Europa-Hauptstadt wieder von der "Free- und Open Source Software" Belagerung befreit. Noch ein letztes mal geniesse ich die feinen belgischen Waffeln. Au revoir Bruxelles et puis à la prochaine.

Aktualisiert am:
09. 09. 2013 09:50 Uhr

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